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Was geht in der KSJ?

Datum:
Fr. 9. Apr. 2021
Von:
Sabrina Lorrig

Das Coronajahr

Seit einem Jahr begleitet uns nun schon die Pandemielage. Welche Auswirkungen haben die Beschränkungen auf das Verbandsleben? Was war in diesem Jahr möglich? Wie sind die Aussichten bspw. für unser geplantes Sommerlager?

Diözesanes Sommerlager 2020

Digitales Sommerlager 2020 (c) KSJ Aachen

Im letzten Jahr stand unser Diözesanes Sommerlager an. Diözesan heißt hier, dass alle Stadtgruppen aus einer Diözese in ein gemeinsames Sommerlager fahren - Wo doch gerade in Corona-Zeiten Massenversammlungen vermieden werden sollten. Nach dem ersten Lockdown ersehnten viele unserer Verbandler*innen das Sommerlager herbei und so wollten wir daran festhalten. Es wurde weiter fleißig Werbung betrieben, bis doch die Notbremse gezogen wurde. Rückblickend wäre eine Fahrt mit einem Mehraufwand an Vorbereitung und Maßnahmen vor Ort möglich gewesen. Das Sommerlager unserer Träume wäre es ohnehin nicht geworden. Vielmehr ein Sommerlager mit besonderen Maßnahmen und Regelungen, wo man doch eigentlich die Freiheit und Gemeinschaft sucht. Stattdessen fokussierten wir uns nun auf ein digitales Sommerlager mit unseren drei Stadtgruppen. Es wurde viel Euphorie und Kreativität investiert, gute Ideen und ein grober Fahrplan wurden erarbeitet, doch die Stimmung kippte - Ein Sommerlager ist ein Erlebnis, verknüpft mit Emotionen und besonderen Momenten, all das geht digital ein großes Stück weit verloren. Letztlich entschied sich Stadtgruppe Pius eine kleine Sommeraktivität zu starten.

Sommerlager 2021 nach Deutschland verlegt

Jetzt - nach einem Jahr - steht schon fest, dass auch in diesem Jahr ein Sommerlager in Freiheit und Arm-in-Arm-Gemeinschaft nicht möglich sein wird. Aber wir wollen etwas unternehmen, gemeinsam und im lebenswirklichen Raum! Mit den Erfahrungen des letzten Jahres im Gepäck - auch vom BDKJ und im Austausch mit weiteren Jugendverbänden - sind wir gerüstet, um etwas schönes auf die Beine zu stellen - soweit es eben erlaubt und zulässig ist. Weitere Informationen zum Sommerlager 2021

Pädagogische und Organisatorische Arbeit

Auch unsere pädagogische Arbeit in Form von Unterstufenwochenenden, Kennenlernfahrten und Orientierungstagen sind weitestgehend ausgefallen. Unser Bildungsreferent Christian van't Hoen wandelte die Kennenlernfahrt und die Orientierungstage in eine Corona-konforme Variante, dem Projekttag, um. Manche Schulen begrüßten das neue Angebot, wiederum andere trieb weiterhin die Sorge einer Infektion um und machten hiervon keinen Gebrauch.

Die Arbeit unseres Büro-Teams bestand hauptsächlich darin zu buchen und wieder zu stornieren. Die Corona-Lage lebt im stetigen Wandel, dem wir flexibel begegnen (müssen). So fanden auch unsere Dienstgespräche, die Diözesankonferenz 2020, D-Räte und Fachtagungen digital statt. Gerade für die ehrenvolle Verabschiedung unserer lieben geistlichen Leitung Doris Keutgen mit ihrer Amtszeit von stolzen neun Jahren, ist uns diese Entscheidung besonders schwer gefallen. 

Ausblick mit Weitblick

Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern halten weiter Ausschau, was möglich ist. Gerade für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gibt es von der Regierung Sonderregelungen, die ein Gruppentreffen mit fünf Personen und Hygienemaßnahmen oder zum Teil auch im Freien mit 20 Personen und Schutzmaßnahmen ermöglichen. Hierzu tauschen wir uns aktiv mit unserem Dachverband dem BDKJ aus und werden laufend über Neuerungen informiert, die wir an unsere Stadtgruppen weitertragen.

Für unser diesjähriges Sommerlager entwickeln wir ein maßgeschneidertes Hygienekonzept, das sich an den jeweiligen Unterkünften orientiert und die Balance zwischen Schutz und spaßiger Gemeinschaft hält. Hier halten wir euch auf dem neusten Stand zum Sommerlager 2021.