ehrenamtliche DL 18/19

Interview mit unserer ehrenamtlichen Diözesanleitung

Mo 11. Nov 2019
Sabrina Lorrig

Ein Rückblick auf das vergangene DL - Jahr

„Komm, hast du nicht auch Lust?“, und ich hatte dann das ganze Jahr über schon mit dem Gedanken gespielt und überlegt und „Ja“. KLARA VOSHELS

Mit der Zeit merkt man, wie viele positive Erfahrungen die KSJ einem gibt und gegeben hat. Das möchte ich auch den mir nachkommenden Generationen ermöglichen. DOMENIC PLUM

Vor allem die Arbeit im Team und mit dem Büro gemeinsam hat bewirkt, dass meine Angst vor dem Posten geschrumpft ist und ich am liebsten in jeden Schritt des Verbandes involviert sein wollte. PAULA WEISKOPF

 

Paula Weiskopf

„Man wird ein bisschen ins kalte Wasser geworfen.“, gibt Paula zu, aber durch die Leiterschulungen und die ganzen Fähigkeiten, die man während der Sommerlager und Konferenzen gewonnen habe, sei man schon zu einer angehenden Führungskraft befähigt. „Hier muss man auch ein großes Lob an Doris aussprechen, weil sie eine große Stütze innerhalb der DL ist. Sie hat in dem Bereich mehr Erfahrung und kann uns oft den Rücken frei halten.“, bedankt sich Paula.
Domenic durchleuchtet: „Sobald ich die KSJ Strukturen besser kennengelernt hatte, vor allem durch das D-Team, hatte ich schon eine gewisse Vorstellung von der Arbeit.“

Als Diözesanleitung bekäme man gute Einblicke in den Verband, so Klara, „weil man in allen Belangen und Bereichen mit entscheiden und Dinge gestalten kann.“ Domenic ergänzt: „Dann hat man die Personal- und Finanzverwaltung für den Diözesanverband. Schon ganz spannend an sich.“.
Es sei ganz normal, dass einen die Verantwortung abschrecke.

 

„Die KSJ ist ein Lernfeld. Man darf Fehler machen.“,

bekräftigt Domenic.

Man habe Unterstützung und wachse in die Rolle hinein. Es gebe als Heranwachsende*r nur wenige Bereiche in denen man solche Lebenserfahrungen mitnehme. „Ich sag mal so, welcher 20-Jährige hat an drei Bewerbungsgesprächen teilgenommen, bei denen er selbst derjenige war, der einstellt? Übrigens habe ich noch nie auf der anderen Seite gesessen.“

Auch Klara, sieht in der DL-Verantwortung viele Aufgaben, denen man normalerweise erst im Berufsleben begegnet: „Das ist eine einmalige Chance. Es ist eine große Aufgabe. Man muss auch das Selbstvertrauen haben: So, ich glaube, das würde der KSJ jetzt gut tun! Und wir entscheiden das zum Glück auch gemeinsam und nicht einer alleine.“. Sie würde über sich selbst nicht von einem großen Selbstvertrauen sprechen, aber manchmal lohne es sich einfach etwas auszuprobieren, auch wenn man damit auf die „Schnauze“ falle, „aber es ist besser etwas ausprobiert zu haben und vielleicht kommt ja etwas Gutes dabei raus.“

 

Für Klara war es auch schon das zweite DL-Jahr:

„Nach einem Jahr hat man vieles verstanden, wie es laufen soll und dann
will man das auch noch weiter durchziehen, so ein paar Sachen zu Ende bringen.“

 

Domenic möchte in ein weiteres Jahr durchstarten und inhaltlich stärker arbeiten: „Ich sehe da an einigen Stellen noch ungenutztes Potential.“. Obwohl es auch anstrengend gewesen sei, beschreibt er es gleichzeitig als unglaublich fördernd.  „Es war sicherlich kein einfaches Jahr, mit all den Vakanzen, den Aufgaben, die wir aufteilen mussten, den vielen Extraterminen und langen Terminen. Aber ich kann auch sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich dann nach der langen Anreise (von Bonn nach Aachen) endlich dort war, mir die Arbeit immer unglaublichen Spaß gemacht hat.“. 

„Man lernt einfach fürs Leben. Man begegnet verschiedensten Menschen und kann von ihnen lernen oder weiß vielleicht auch durch diese, wie man nicht handeln oder wirken möchte.“, zwinkert Paula, „Die KSJ lehrt einen kritisch mit sich selbst zu sein. Es wird viel reflektiert und manchmal vielleicht auch kritisiert.“ Man lerne aber auch damit umzugehen und Kritik anzunehmen.

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Oder wie Doris einmal sagte:

„KSJ ist Lebensfähigkeit erleben und mitnehmen.“

 

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